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Metabolisches Syndrom und Ernährung

Das metabolische Syndrom umfasst verschiedene Stoffwechselerkrankungen und Risikofaktoren. Seine Bedeutung ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, da es immer öfter auftritt, die Lebensqualität der Betroffenen deutlich senkt und eine der häufigsten Todesursachen darstellt.

Definition

Nach der Definition der Internationalen Diabetes Föderation von 2005 liegt ein metabolisches Syndrom vor, wenn zusätzlich zu Adipositas (Übergewicht mit einem BMI über 30) mindestens zwei der folgenden Risikofaktoren erfüllt sind:

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörung und/oder
  • Gestörter Zuckerstoffwechsel durch Insulinresistenz

Metabolisches Syndrom.png

Ursachen

Die Ursachen für das metabolische Syndrom sind neben einer erblichen Veranlagung für Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und/oder Insulinresistenz folgende:

  • Fehlernährung
  • Bewegungsmangel
  • Alkohol
  • Rauchen
  • Stress

Man spricht daher auch vom sogenannten Wohlstandssyndrom oder vom Tödlichen Quartett

Folgekrankheiten

Sämtliche Komponenten des metabolischen Syndroms sind eigenständige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen! Treten mehrere Komponenten gleichzeitig auf, vervielfacht sich die Gefahr, an Herzinfarkt, Hirnschlag oder arteriellen Verschlusskrankheiten zu erkranken, drastisch.

Behandlung

Das Hauptziel in der Behandlung des Metabolischen Syndroms ist eine Normalisierung des Gewichts. Jedes verlorene Kilo trägt zu einer Verbesserung der Gesamtsituation bei! Daher besteht die Therapie  aus zwei Hauptsäulen:

  • Ernährung
  • Bewegung

Einige Tipps zu einer genussreichen Ernährung beim Metabolischen Syndrom finden Sie auf dem Medizin-Kanal des Germany TV unter dem Stichwort "Salutogenese" - Das metabolische Syndrom".

 

Sollten Sie darüber hinaus persönliche Beratung zu diesem Thema wünschen, sind wir gerne für Sie da!

Ihr Light for Life-Team